Mahfarnaz Mirshekar, Integrationshelferin

Ich arbeite seit 9 Monaten als Integrationshelferin in einem Familienzentrum und betreue dort ein Kind im Alltag.

Interview mit Frau Mahfarnaz Mirshekar am 02.08.2019.

Sie war bei der EuBiA in zwei Kursen der beruflichen Weiterbildung, Integrationshelferin (Zeitraum: 03/2017 – 09/2017) und Übungsfirma Pflege und Betreuung (Zeitraum: 06/2018 – 10/2018).

Frau Mirshekar, wie geht es Ihnen heute und wie hat sich Ihr Leben nach der Weiterbildung bei der EuBiA verändert?

Danke, es geht mir sehr gut. Alles ist super, seit ich die Weiterbildung bei der EuBiA gemacht habe. Ich habe ja sogar zwei Weiterbildungen gemacht! Im Jahr 2017 habe ich die Weiterbildung zur Integrationshelferin abgeschlossen, ungefähr ein Jahr später die Weiterbildung in der Übungsfirma Pflege. So habe ich verschiedene Gebiete kennengelernt. Aufgrund meiner eigenen, ganz persönlichen Situation habe ich dann aber gemerkt, dass ich sehr gerne Kindern mit Beeinträchtigung helfen möchte. Ich bin sehr froh, dass mir seitens des Kostenträgers solche Möglichkeiten gegeben wurden! Für die Zukunft kann ich mir also immer beide Bereiche für die Arbeit offenhalten.

Das freut uns zu hören. Wo arbeiten Sie denn mittlerweile?

Ich arbeite seit 9 Monaten als Integrationshelferin in einem Familienzentrum und betreue dort ein Kind im Alltag. Mein Vertrag ist ein Vollzeitvertrag. Das war mir wichtig. Ich bin zwar abends kaputt, aber glücklich. Das Kind, welches ich betreue, ist verhaltensauffällig und wird schnell aggressiv. Als ich am Anfang als seine Betreuerin dazukam, hat die Stimmung zwischen den Kindern in der Kita und dem Kind nicht gestimmt. Ich habe aber schnell eine gute Beziehung zu dem Kind aufbauen können und ihm viel Wertschätzung entgegengebracht. Dem Kind hilft es sehr, im Kitaalltag eine Vertraute an seiner Seite zu haben. Das lässt es sehr viel ruhiger werden. Es ist somit immer einer da, der es unterstützt, Dinge erklärt und natürlich auch Situationen mit anderen Kindern begleitet. Die Zusammenarbeit mit den Kollegen im Team der Kita unktioniert super. Ich wurde dort sehr nett aufgenommen. Auch die Arbeit mit den Eltern des Kindes ist sehr kooperativ, ja fast schon familiär!

Was haben Sie aus der Weiterbildung zur Integrationshelferin bei der EuBiA alles mitnehmen können? Was hat Ihnen für den Berufsalltag am meisten geholfen?

Oh, ich bin ja aufgrund des guten Rufes zur EuBiA gekommen. Von daher hatte ich nur die besten Erwartungen. Diese wurden auch voll erfüllt. Die EuBiA war so ermutigend und erfrischend. Natürlich war ich am Anfang des Unterrichts sehr ängstlich, was meine Sprache angeht. Ich bin im Jahr 2011 aus dem Iran nach Deutschland gekommen und mein Deutsch ist daher noch nicht perfekt. Aber die Dozenten und auch die Klasse haben mich so positiv bestärkt und mir die Inhalte auch gerne zwei-, drei- oder viermal erklärt. Alle waren sehr motivierend und haben mir immer wieder gesagt, Mahfarnaz, du kannst das! Das werde ich nie vergessen!

Was bleibt Ihnen in Erinnerung?

Vor allem die netten Kollegen in der Klasse und die vielen interessanten Inhalte. Ich konnte sogar bereits einmal in der Kita mit meinen Kenntnissen in der Deutschen Gebärdensprache punkten und übersetzen! Die Grundkenntnisse der Gebärdensprache haben wir ja auch bei der EuBiA gelernt. Einfach unglaublich, wenn man das dann in der Praxis anwenden kann.

Wie geht es für Sie weiter, Frau Mirshekar?

Ich hoffe, dass ich lange als Integrationshelferin arbeiten darf. Mir macht die Arbeit so viel Freude, es könnte immer so weitergehen. Dennoch kann ich mir aufgrund beider Weiterbildungen ebenfalls vorstellen, in Zukunft nochmal in einer Seniorenresidenz zu arbeiten. Auch diese Tätigkeit bereitet mir viel Spaß. Ich komme immer mal bei Ihnen vorbei, wenn ich darf. Das Team bei der EuBiA ist so nett zu mir gewesen, da halte ich gerne alle auf dem Laufenden.

Wir hören immer gerne, was unsere Ehemaligen Neues zu berichten haben.

Wir danken Ihnen herzlich für das Gespräch und wünschen Ihnen alles Gute für die Zukunft!